18.10.10 - Friendsfactory Germering - Dritter Sieg im vierten Spiel

55:42-Erfolg gegen Ludwigsburg - Stark in der Defensive - Renate Grutza überragend


Eines haben die Basketballerinnen der Friendsfactory Germering schon nach dem vierten Spieltag der Zweiten Bundesliga deutlich unterstrichen: Sie können sich auch gegen widrige Umstände durchsetzen. Am Samstag gewannen sie ihr Heimspiel gegen mhplus Ludwigsburg
mit 55:42 (23:24). 

Nach der deutlichen Pokalniederlage gegen den Erstligisten Chemnitz und dem studienbedingten Ausfall von Aufbauspielerin Hannah Eitel, mit durchschnittlich 14 Zählern ein Punktegarant, standen die Vorzeichen beim Spiel gegen mhplus Ludwigsburg vor diesem Heimspiel nicht besonders gut. Aber das Friendsfactory-Team gewann auch das dritte von bisher vier Saisonspielen, so dass man in Germering von einem überaus gelungenen Saisonauftakt sprechen kann.

Erfolgsgaranten gab es zwei in dieser Party: Die wieder einmal ganz starke Defensive der Germeringerinnen, die den Gegner wieder unter 50 Punkte halten konnte, und Renate Grutza. Die Kapitänin zeigte ihre Führungsqualitäten, war nicht nur Denkerin sondern auch Lenkerin in diesem Spiel, sorgte selbst für 22 Punkte und nebenbei noch für acht Rebounds und überzeugte in allen Belangen.

Bis zur Halbzeit war das Spiel hart umkämpft, beide Teams lieferten sich einen Kampf auf Augenhöhe. Ihr Debüt gab schon in dieser Phase Germerings Neuzugang Nica Gemo, die Germerings Alternativen unter den Körben erheblich vergrößert. Auch in diesem Spiel fiel die Entscheidung nach der Pause. Germering kam zielstrebig und engagiert aus der Kabine und stellte in den zehn Minuten nach dem Spiel die Weichen auf Sieg, als das Team einen Zehn-Punkte-Vorsprung herausspielte. Mit der starken Verteidigung als Grundlage kamen die Germeringerinnen nicht mehr in Gefahr und konnten den Vorsprung in den letzten zehn
Minuten sogar noch auf 13 Punkte ausbauen.

Mit drei Siegen in den ersten vier Spielen haben sich die Germeringerinnen mit ihrem neuen Trainer Sebastian Schwepcke erst einmal direkt hinter der Spitze im vorderen Mittelfeld festgesetzt. Am Samstag muss das Friendsfactory-Team nach Heidelberg.