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Spiele in Herzogenaurach erweisen sich für die Germeringerinnen immer wieder als ausgesprochen zähe Angelegenheit. So auch dieses Mal, als das Friendsfactory-Team trotz Überlegenheit den Gegner nie richtig abschütteln konnte. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Schwepcke startete souverän mit einer 7:0-Führung aber trotz vieler klarster Gelegenheiten konnte der Vorsprung nie ausgebaut werden. Herzogenaurach war zwar während der gesamten Partie nur einmal mit einem Punkt in Führung – aber ein Sechs-Punkte-Vorsprung war die magische Grenze für Germering. Bei diesen Zwischenständen war es wie verhext, da wurden immer wieder einfache Korbleger daneben gelegt!
Der Sieg der Germeringerinnen war trotz des großen Kampfgeistes und der Rebound-Überlegenheit der Herzogenauracherinnen nie richtig in Gefahr. Insbesondere im dritten Viertel, in dem die Friendsfactory-Damen ihren Vorsprung von zwei auf teilweise elf Punkte ausbauten, wurde der Grundstein gelegt. So blieb der einzige richtige Kritikpunkt an diesem Tage die mangelnde Konzentration in den Phasen des Spiels, in denen man vorzeitig davonziehen hätte können. Überzeugend bei Germering auch dieses Mal die Defensive, in der die Mannschaft wieder zeigte, warum sie in der Liga durchschnittlich die wenigsten Punkte zulässt. Auch die Teamleistung überzeugte, fünf Spielerinnen kamen auf neun und mehr Punkte und auffällig war auch, dass Nica Gemo immer besser ins Spiel der Germeringerinnen integriert wird.
Nicht ganz ins Bild passt, dass die Erfolgsserie der Friendsfactory Germering jetzt durch eine Pokalpause unterbrochen wird. Anschließend folgt das Spiel zuhause gegen den Aufsteiger aus Bamberg, der die ersten drei Spiele verloren hat, seitdem aber sechs Mal gewann, zuletzt beim bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Leimen. Und dass dieses Spiel, Germering gegen Bamberg, eines der Spitzenspiele der Liga ist – damit war vor der Saison wahrlich nicht zu rechnen.